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Jahresbericht Vindonissa-Museum 2011 |
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Vindonissa-Museum: Jahresbericht 2011Wie bereits in den vergangeneu Jahren konnte auch 2011 ein Teil der Dauerausstellung neu eröffnet werden. Stadträtin Andrea Metzler übergab am 27. Februar das Lapidarium der Öffentlichkeit. Personell ging in diesem Jahr die Ära von Gertrud Morel und Hedi Muntwiler am Empfang des Vindonissa-Museums zu Ende. Aus betrieblicher Sicht haben die beiden Damen dem Museum zu dem verholfen, was es heute ist. In ihre Arbeit steckten sie viel Freizeit, Energie und Herzblut. Sie haben in vielen Dingen klein angefangen und alles getan, um das Museum voranzubringen: Sei es im Anbieten von Museums- und Stadtführungen, im Museumsshop, mit den Museumsaperos oder beim Römertag. Dort erwirtschafteten sie im Jahre 2000 mit selbstgemachten Sandwiches einen Umsatz von 200.- Franken, sechs Jahre später in der eigenen Festwirtschaft dann 15 000.- Franken. Erfreulich ist, dass uns beide nicht sofort verlassen, sondern stundenweise im Bereich Apero und Buchhaltung weiter arbeiten. Frau Graziella Falone aus Windisch übernimmt im Januar die Nachfolge an der Kasse, sodass wir das 100. Jahr des Vindonissa-Museums mit einerneuen Kraft im Besucherservice antreten können. Weiter treten einige der ehemals studentischen Führerinnen und Führer zurück. AusstellungenDie im Vorjahr eröffnete Ausstellung «Söhne des Mars» mit Zeichnungen von Graham Sumner lief bis zum 8. Mai. Das Bild der Römer ist im Aargau von den Legionären in Vindonissa geprägt. Diese waren aber nur knapp 100 Jahre in der Region stationiert. Mit dieser Ausstellung sollte daran erinnert werden, dass Rom über 1000 Jahre ein Weltreich beherrschte und sich Kleidung und Bewaffnung der Legionäre in diesen 1000 Jahren immer wieder wandelten. Dass sich in diesem Wechsel der Siegeszug der Hose abzeichnete, war in der Ausstellung unübersehbar. Im Begleitprogramm richteten wir uns an ein historisch interessiertes Publikum. In Vorträgen im Abstand von 14 Tagen wurden verschiedene Aspekte des
römischen Heerwesens vorgestellt. VeranstaltungenNeben den Begleitveranstaltungen im Rahmenprogramm der Ausstellungen organisierte Ruth Mienert monatlich eine öffentliche Sonntagsfuhrung, die auf grosses Interesse stiess. In den Wintermonaten konnten an den Sonntagsführungen Römerdesserts von Roska Stoilova probiert werden. Wie jedes Jahr war der Römertag
am 1. Mai die Hauptveranstaltung des Museums. Das
Organisationskomitee unter dem Präsidium von Hugo
Schmid sorgte dafür, dass sich 3'200 Menschen sorglos über die Darbietungen der Römergruppen und die angebotenen
Workshops freuen konnten. Wir danken unseren Rene Hänggi
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